JTL-Template
Die Lücken finden, bevor sie teuer werden.
Artikel- und Kundenstammdaten auf Lücken und Widersprüche prüfen – mit Ampel-Übersicht und Arbeitslisten zum Abarbeiten.
Im Shop ansehen Datenmonster installierenSeparat erhältlich: Dieses Modul ist nicht im Funktionsumfang von Datenmonster enthalten und wird über MonsterSuite erworben.
- Prüfungen
- 11
- Auswertungen
- 27
- Stand
- Version 1.10
Was geprüft wird
Fehlende Stammdaten fallen immer im ungünstigsten Moment auf: die fehlende Warentarifnummer bei der Intrastat-Meldung, das fehlende Gewicht beim Versandetikett, der VK unter EK erst in der Auswertung. Dieser Health-Check prüft elf Dinge auf einmal und gibt pro Prüfung eine Liste aus, die man abarbeiten kann.
- Artikel ohne EAN, ohne Gewicht oder ohne Einkaufspreis.
- Artikel, deren Verkaufspreis unter dem Einkaufspreis liegt.
- Fehlende Warentarifnummer und fehlendes Herkunftsland – beides Pflicht für Intrastat.
- Artikel ohne Warengruppe oder ohne Bezeichnung.
- Doppelt vergebene EANs.
- Kunden ohne E-Mail-Adresse und mögliche Kundendubletten.
Was im Template steckt
Eine Ampel-Übersicht als Einstieg, dahinter die Detaillisten je Feld sowie Auswertungen zu Beschreibungen, Herstellern und Kundenadressen.
Überblick
- Übersicht (Ampel)
- Kennzahlen
- Lücken je Feld
Artikel – Pflichtfelder
- Artikel ohne EAN
- Artikel ohne Gewicht
- Artikel ohne EK
- Artikel ohne Warengruppe
- Artikel ohne Bezeichnung
Artikel – Zoll & Export
- Artikel ohne Warentarifnummer
- Artikel ohne Herkunftsland
Artikel – Widersprüche
- VK unter EK
- Doppelte EAN
- EAN-Kandidaten (Hersteller bekannt)
Beschreibungen
- Artikel mit dürftiger Beschreibung
- Artikelbeschreibung Fakten
Hersteller
- Hersteller-Übersicht
- Artikel eines Herstellers
Kunden & Adressen
- Kunden ohne E-Mail
- Kundendubletten
- Kunden ohne Rechnungsadresse
- Adressen ohne Kunden
Detailansichten
- Artikel-Detail (Drilldown)
- Artikel ohne dieses Feld (Drilldown)
- Verkäufe des Artikels (Drilldown)
- Artikel mit dieser EAN (Drilldown)
- Kunden-Detail (Drilldown)
- Kunden dieser Firma (Drilldown)
So arbeitest du damit
- Formular öffnen und „Mappings ausführen" klicken – es gibt keinen Zeitraumfilter.
- Ampel lesen: grün heißt keine Treffer, gelb Einzelfälle, rot über dem Schwellwert.
- Auf eine Ampel-Zeile klicken, um die zugehörige Detailliste zu öffnen.
- Liste als CSV exportieren und in der Wawi abarbeiten.
- Prüfung erneut starten und den Fortschritt kontrollieren.
Was du beim Installieren angibst
Eine Angabe. Zugangsdaten zur Datenbank werden nie mitgeliefert.
JTL-Datenbankverbindung
Die vorhandene MS-SQL-Verbindung zu deiner Wawi.
Womit du das vergleichen solltest
Nicht mit einer Wawi-Erweiterung, sondern mit dem Projekt, das du sonst beauftragen müsstest. Denn die Arbeit steckt nicht im Diagramm — die steckt in den Regeln dahinter. Stornos und Rechnungskorrekturen richtig behandeln, damit der Umsatz nicht doppelt zählt. Rohertrag sauber von den Versandkosten trennen. Den Lagerwert zum damals gültigen Einkaufspreis rekonstruieren statt zum heutigen. Retouren dem Monat zuordnen, in dem verkauft wurde. Vaterartikel nicht doppelt bewerten.
Jede dieser Regeln ist eine Fehlerquelle, die man erst bemerkt, wenn eine Zahl im falschen Bericht steht. Hier sind sie geklärt — an echten JTL-Datenbeständen, nicht am Reißbrett.
Bei vergleichbaren Lösungen zahlst du erst einmal für den Anfang: Einrichtungspauschalen von einigen hundert bis mehreren tausend Euro sind üblich, ein individuell gebautes Dashboard beginnt im fünfstelligen Bereich. Hier ist die Einrichtung Teil des Produkts — die Auswertung ist fertig, nicht ein Baukasten, aus dem erst noch eine wird.
Was du wissen solltest
- Nicht jede Lücke ist ein Fehler. Dienstleistungs- und Freipositionen brauchen keine EAN, und Filialen desselben Kunden sind legitime Mehrfachanlagen. Die Listen sind Arbeitsgrundlage, keine Fehlerliste.
- Geprüft werden aktive, nicht gelöschte Artikel ohne Vater-Artikel – Väter tragen selbst keine EAN und keine Gewichte – sowie nicht gesperrte Kunden mit Standardadresse.
- Alle Prüfungen sind Momentaufnahmen; das Template hat bewusst keinen Zeitraumfilter.
- Die Ampel-Schwellwerte sind absichtlich einfach gehalten und lassen sich im Mapping „Health-Check – Übersicht (Ampel)" an die eigene Größenordnung anpassen.
Häufige Fragen
Korrigiert das Template die Daten automatisch?
Nein. Es liest und listet auf; korrigiert wird in der Wawi. Datenmonster könnte grundsätzlich auch schreiben, in diesem Template ist das bewusst nicht eingerichtet.
Wie erkennt es Kundendubletten?
Über Ähnlichkeit in den Stammdaten. Weil Filialen desselben Kunden legitim mehrfach angelegt sind, ist das Ergebnis eine Vorschlagsliste zum Durchsehen, keine automatische Zusammenführung.
Hängt das mit dem Intrastat-Template zusammen?
Inhaltlich ja: Warentarifnummer, Herkunftsland und Gewicht sind genau die Felder, an denen eine Intrastat-Meldung scheitert. Der Health-Check findet sie, bevor die Meldung ansteht.
Kann ich eigene Prüfungen ergänzen?
Ja. Jede Prüfung ist ein normales Mapping und lässt sich kopieren und anpassen.
Ist das Modul in Datenmonster enthalten?
Nein. Das Modul wird separat über MonsterSuite erworben und ist nicht Bestandteil des Datenmonster-Funktionsumfangs. Datenmonster selbst installierst du kostenlos.
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